Die 1. Eskadron im Sommer 1934
Regiments-Tages-Befehl Nr. 110 vom 30. April 1920:
Mit dem heutigen Tage hört das Reichswehr Kavallerie-Regiment Nr. 13 auf zu bestehen.
Die Eskadrons unterstehen vom 1. Mai 1920 an dem Reiter-Regiment Nr. 18 und führen folgende
Bezeichnung:
1. Eskadron Kavallerie-Regiment 13 = 1. Eskadron Reiter Regiment 18 in der
"Königin-Olga-Kaserne" (im Volksmund KO-Kaserne genannt) in Ludwigsburg.
Als das offizielle Errichtungsdatum des Reiter-Regiments gilt jedoch der 18.12.1919.
Die Eskadron führt die Tradition des Dragoner-Regiments Königin Olga (1. Württ.) Nr.25 und
die des Ulanen-Regiments König Wilhelm I (2. Württ.) Nr.20, beide mit ehemaliger
Friedensgarnison in Ludwigsburg.
Rittmeister Gehard
um 1931
Erster Eskadron-Führer war Rittmeister Freiherr von Lindenfels (D. 25), seine Zugführer waren Leutnant Stricker
(IR. 180), Leutnant von Liebenstein (D. 26) und Leutnant Doertenbach (Ul. 19). Im Oktober 1921 folgte ihn
Rittmeister Berger als Eskadron-Führer, Spieß war zu dieser Zeit Oberwachtmeister Nufer. Ende der zwanziger
Jahre übernahm Rittmeister Gerhard die Eskadron und behielt sie bis 1938.
Im Herbst 1934 musste die 1. Eskadron RR 18 fast ihren ganzen Bestand an Unteroffizieren und Mannschaften an die
Kraftfahrabteilung 5 abgeben. Zusammen mit dieser bildete sie die Aufklärungs-Abteilung (A.A) 5 (mot) in
Zuffenhausen im Zuge Aufstellung 2. Panzerdivision (mit Aufstellungsbefehl vom 15. Oktober 1935). Die
1. Eskadron, die ihre Pferde behalten hatte, wurde aus Abgaben der anderen Eskadronen neu gebildet. Ludwigsburg
wurde als Standort aufgegeben, die Schwadron verlegte nach Stuttgart-Bad Cannstatt in die Kleine Reiterkaserne.
Zu dieser Zeit dürfte auch die landsmännisch Bezeichnungen aufgegeben worden sein.
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